Abluftreinigung: Der Vergleich von Aktivkohle mit anderen Technologien

Industriebetriebe in ganz Europa sind stets auf der Suche nach effektiven Lösungen zur Behandlung von Emissionen in die Luft.

Die Aktivkohlefiltration ist in vielen Situationen eine effiziente und flexible Lösung, die entweder allein oder in Kombination mit anderen Technologien eingesetzt werden kann.

Typische Herausforderungen bei Emissionen in die Luft

Mit Aktivkohle lassen sich hauptsächlich zwei Formen der Luftverschmutzung behandeln:

  1. Flüchtige organische Verbindungen (VOCs). Viele unterliegen Vorschriften, da sie die menschliche Gesundheit und die Umwelt gefährden können.
  2. Geruchsstoffe. Hier kann es auch um VOCs gehen, oder um anorganische Verbindungen wie H₂S und NH3. Entsprechende Vorschriften zielen darauf ab, die Bedingungen für Arbeitnehmer bzw. Nachbarn angenehmer zu machen.

Unternehmen müssen Emissionsgrenzwerte einhalten, , die von der Branche, der Art und Toxizität der Verbindungen, , der Region und der Nähe zu Wohngebieten abhängen. Für Benzol zum Beispiel, von dem bekannt ist, dass es potenziell krebserregend ist, gelten sehr strenge Vorschriften.

Unternehmen können sich auch dafür entscheiden, die gesetzlichen Grenzwerte zu unterschreiten, z.B. um die Geruchsbelästigung am Arbeitsplatz für ihre Mitarbeiter zu verringern.

Bereiche und Quellen

Aktivkohle kann für die Behandlung von Verbindungen aus verschiedenen Quellen in einer Reihe von Bereichen eingesetzt werden.

Schadstoffemissionen in die Luft stellen für verschiedene Industriezweige ein Problem dar. Dies gilt insbesondere für chemische, petrochemische und pharmazeutische Unternehmen, da sie in großem Umfang Lösemittel oder Grundchemikalien verwenden und Zwischenprodukte einsetzen. Hersteller von Kunststoffen, Polymeren und Verbundwerkstoffen müssen sich mit sehr ähnlichen Problemen auseinandersetzen. Bei der Herstellung von Verbundwerkstoffen ist jedoch in der gesamten Branche ein Problem zu berücksichtigen: die geruchsintensiven Styrolemissionen.

Im Allgemeinen muss sich die verarbeitende Industrie mit VOC-Emissionen befassen, die z.B. beim Kleben, Beschichten, Trocknen und Reinigen von Produkten entstehen. VOC-Emissionen und Geruchskontrolle sind außerdem wichtige Themen für alle Unternehmen, die sich mit Abfallbehandlung oder Recycling befassen. Verschiedene Schadstoffe können bei der Abfallbehandlung und Recycling freigesetzt werden, abhängig von der Art und Zusammensetzung des Abfalls. Obwohl die spezifischen Probleme von Branche zu Branche unterschiedlich sein können, haben wir hier einige wichtige Quellen von i Schadstoffemissionen in der Industrie aufgelistet.

Produktionsprozesse. VOCs und Gerüche können in vielen Phasen des Produktionsprozesses entstehen, unter anderem bei Reaktorbehältern, Beschichtungsanlagen und Trocknungsprozessen.

Tanklager. Produkte können in gasförmiger oder flüssiger Form gelagert werden. Aktivkohlefiltration ist am zweckmäßigsten bei Flüssigkeiten zu verwenden, wie z.B. Benzin, Benzol oder spezielleren organischen Chemikalien. Sie eignet sich für Emissionen aus riesigen Lagereinrichtungen in Häfen, kleineren Tanks in Industrieanlagen und Transportbehältern. Emissionen sind typischerweise diskontinuierliche Flüsse mit hohen Konzentrationen.

Produktionshallen. Wenn Ventile oder Dichtungen lecken, können kleine Mengen von VOCs und Gerüchen freigesetzt werden, die zu einer unangenehmen Arbeitsumgebung führen können. In einer Produktionshalle geht es typischerweise um niedrige  Konzentrationen und hohe Volumenströme.

Neben der Industrie sind die Landwirtschaft und der Verkehr weitere Quellen für VOCs und Geruchsbelästigung. Da es sich hier jedoch nicht um Punktquellen handelt, kommt die Aktivkohlefiltration nicht in Frage.

In den vergangenen Jahren hat die Industrie große Fortschritte bei der Bekämpfung der Luftverschmutzung gemacht. Da die Grenzwerte immer strenger werden, versuchen Unternehmen mittlerweile auch nur die kleinsten Emissionsquellen zu eliminieren.

Techniken zur Luftreinigung

Möchten Sie mehr über die Technologien erfahren, die sich zur Behandlung dieser Luftemissionsprobleme eignen? 

Laden Sie hier unser E-Book herunter, in dem wir die verfügbaren Technologien beschreiben, wie sie im Vergleich zueinander stehen und wie sie für eine optimale Effizienz kombiniert werden können . mit einem Schwerpunkt auf der Aktivkohlefiltration.

 

In den DESOTEC-Standorten wird die gesamte verbrauchte Aktivkohle analysiert, damit die richtigen Maßnahmen zur Handhabung und Entfernung der gesättigten Aktivkohle aus den mobilen Filtern eingeleitet werden können. Alle Moleküle, die beim Kunden in der Aktivkohle adsorbiert wurden, werden in den Reaktivierungsöfen von DESOTEC desorbiert. Diese Verunreinigungen werden dann im Einklang mit den nationalen und europäischen Gesetzgebungen durch eine Nachverbrennungsanlage samt Abgasreinigung vollständig zerstört. Die Gesamtanlagen und ihre Emissionen werden kontinuierlich online überwacht, wodurch sichergestellt wird, dass nur harmloser Wasserdampf sichtbar aus den Kaminen entweicht.