Behandlung von Luftemissionen eines Chemieparks in Frankreich

Chemieunternehmen stehen zunehmend unter Druck, ihre Emissionen einzudämmen. Eine Schließung der Unternehmen droht, wenn sie die strengen Umweltauflagen nicht einhalten können.

Aktivkohle ist in vielen Fällen eine hochwirksame und zuverlässige Behandlung zur Luftreinigung, die es den Anlagen ermöglicht, die Produktion sicher fortzusetzen.

 

Wartung bedroht Produktion

Ein Unternehmen bietet Versorgungs- und Industriedienstleistungen in einem Chemiepark in Frankreich an. Es betreibt eine Verbrennungsanlage für die Chemieunternehmen im Park. Diese Anlage enthält feuerfeste Steine, die alle zwei bis drei Jahre ausgetauscht werden müssen.

Die Wartung dauert ein bis zwei Monate. Währenddessen muss ein Spezialchemieunternehmen des Parks seine Abgase abfackeln. Jedoch werden dadurch nicht alle Schadstoffe entfernt.

Das Chemieunternehmen wurde von der örtlichen Umweltbehörde unter Druck gesetzt, die Einhaltung seiner Emissionsgrenzwerte nachzuweisen: VOC bis 110 mg/m³, tert-Butylmercaptan (TBM) bis 20 mg/m³ und Schwefelwasserstoff (H2S) bis auf nur 5 mg/m³.

Wenn die Bedingungen nicht erfüllt werden, ist die Behörde befugt, die Fabrik zu schließen. Daher suchte das Industriedienstleistungsunternehmen nach einer Backup-Lösung.

 

Ein Filter, zwei Kohlearten

DESOTEC installierte einen HC-XL-Filter, der eine Durchflussmenge von 100 m³/h bis 200 m³/h aufbereiten kann.

Dieser ist hoch genug, um zwei Schichten mit unterschiedlichen Aktivkohlearten zu verwenden, um das H2S und die nicht schwefelhaltigen Verbindungen zu behandeln. Hätte es mehr H2S gegeben, wären zwei Filter zu installieren, um diese Verunreinigungen getrennt zu behandeln. Dies war in diesem Fall nicht nötig.

Der Kunde entschied sich zusätzlich für den Einbau der von DESOTEC entwickelten Sicherheitsausrüstung: eine INERTI-BOX und eine HC-BOX. Dieses System verwendet einen CO-Sensor, um zu erkennen, ob sich im Filterbett Hotspots bilden. Es schließt bei einem Hotspot automatisch die Ventile, die den Filter mit Sauerstoff versorgen und flutet ihn mit Stickstoff.

Wenn H2S vorhanden ist, besteht immer eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit von Hotspots, da der Filter bei dieser Adsorption Sauerstoff verbraucht. Obwohl das Risiko hier sehr gering ist, ging der Auftraggeber sicherheitsbewusst vor.

 

Aus Übergangslösung wird langfristiges Ergebnis

Das System wurde im Herbst installiert. Im ersten Monat hat der Kunde alle zwei Tage die Emissionen am Auslass gemessen und stellte keine Verschmutzung fest.

Damit konnte der Chemiekonzern den Umweltbehörden die Einhaltung seiner Genehmigung nachweisen und die drohende Schließung abwenden.

Der erste Filter hielt sechs Monate, bevor er ausgetauscht werden musste.

Sowohl der Kunde als auch das Chemieunternehmen sind weiterhin sehr zufrieden. Sie waren angenehm überrascht von der Effektivität der Aktivkohle.

Ursprünglich war vorgesehen, dass der Filter nur während des Stillstandes der Verbrennungsanlage eingesetzt wird. Aufgrund der Zuverlässigkeitsprobleme der Verbrennungsanlage, die den Chemiekonzern in der Vergangenheit zeitweise zu Produktionsunterbrechungen zwangen, erwägt der Kunde es jedoch als dauerhafte Lösung.

Der Kunde ist mit der schnellen Installation des Filters zufrieden. Eine alternative ortsfeste Technologie könnte einen umfangreichen Engineering- und Bauaufwand erfordern. Dies kann einige Monate dauern, aber der Filter von DESOTEC wurde innerhalb von zwei Wochen installiert.

Es ist weiterhin eine sehr einfache Lösung: Innerhalb einer Stunde nach der Installation gab es keine Umweltverschmutzung.

Die Investitionskosten waren hierbei gering. Alternative Lösungen könnten Millionen Euro kosten und können erst dann auf Effizienz geprüft werden. DESOTEC-Filter werden mietweise geliefert, können also bei Bedarf entfernt werden.

DESOTEC verarbeitet allen Aktivkohleabfall und transportiert sie sicher in geschlossenen Filtereinheiten. In unseren Einrichtungen in Belgien analysieren wir Proben, um festzustellen, wie sie gelagert und behandelt werden. Alle Moleküle, die während des Betriebs adsorbiert wurden, werden in den Öfen von DESOTEC desorbiert. Der größte Teil der Aktivkohle wird dann zur Wiederverwendung reaktiviert. Die Schadstoffe werden gemäß nationaler und europäischer Gesetzgebung vernichtet. Die gesamte Anlage und ihre Emissionen werden ständig online überwacht und im Schornstein tritt nur ungefährlicher Wasserdampf auf.

 

Kontaktieren Sie DESOTEC noch heute

Um zu besprechen, wie die Aktivkohlefiltration mögliche Kontaminationen Ihres Standorts lösen kann, rufen Sie bitte unser Expertenteam an.

 

 

In den DESOTEC-Standorten wird die gesamte verbrauchte Aktivkohle analysiert, damit die richtigen Maßnahmen zur Entleerung der mobilen Filter und Handhabung der gesättigten Aktivkohle eingeleitet werden können.

Gesättigte Aktivkohle, die unseren Annahmebedingungen entspricht, kann in unseren Öfen reaktiviert werden. Das heißt, dass alle Moleküle, die beim Kunden auf der Aktivkohle adsorbiert wurden, in den Reaktivierungsöfen von DESOTEC desorbiert werden. Diese Verunreinigungen werden dann in einer Verbrennungs- und Neutralisierungsanlage gemäß der nationalen und europäischen Gesetzgebung vollständig zerstört. Die gesamte Anlage und ihre Emissionen stehen unter ständiger Online-Überwachung, wodurch gewährleistet ist, dass nur unschädlicher Wasserdampf aus dem Schornstein austritt.

Falls die gesättigte Aktivkohle unseren Annahmebedingungen nicht entspricht, wird sie zu einer externen Entsorgungsanlage gebracht.