Abgasreinigung

mit mobilen Aktivkohlefiltern

Air emission treatment

Ob in der chemischen oder petrochemischen Industrie, der Pharmaindustrie oder der Herstellung von Plastik, Polymeren und Verbundwerkstoffen – nahezu jedes produzierende Unternehmen benötigt eine Lösung zur industriellen Abluftreinigung, um Emissionsgrenzwerte einzuhalten und Beschwerden über Geruchsbelästigungen vorzubeugen.

Mit mobilen Aktivkohlefiltern von DESOTEC nutzen Sie eine flexible, kostengünstige und saubere Lösung zur Reduzierung von industriellen Luftschadstoffen und Gerüchen, die sich individuell auf die Anforderungen Ihres Unternehmens zuschneiden lässt.

  • Die gesamte Logistik inklusive Filtertausch und Handling der Aktivkohle übernehmen wir – ohne Investitions- und Wartungskosten, Betriebsunterbrechungen oder Kohlewechsel vor Ort.
  • Mietverträge auf Tagebasis sorgen für größtmögliche Flexibilität während der Nutzung.
  • Gesättigte Aktivkohle wird dank hochmoderner Reaktivierungsöfen bei DESOTEC recycelt – für einen umweltfreundlichen Servicekreislauf.
  • Dabei werden die von der Aktivkohle adsorbierten Verunreinigungen im Einklang mit den nationalen und europäischen Gesetzen vollständig zerstört.

 

Einsatzbereiche mobiler Aktivkohlefilter zur Abluftaufbereitung

Flüchtige organische Verbindungen (VOC)

Flüchtige organische Verbindungen (engl.: Volatile Organic Compounds) sind eine Gruppe von Kohlenwasserstoffen, die bei niedrigen Temperaturen verdampfen und zum Teil schon bei Raumtemperatur gasförmig sind. VOC-Emissionen, die in Industrie und Gewerbe entstehen, tragen in erheblichem Maß zur Luftverschmutzung bei. Hauptquellen von VOC-Schadstoffen sind die Produktion und Verwendung von organischen Chemikalien und fossilen Brennstoffen wie Benzol und Erdöl. Bestimmte VOC kommen häufig als Lösemittel zum Einsatz, z. B. in Lacken und bei chemischen Prozessen.

Aufgrund ihrer potenziell gesundheitsgefährdenden und umweltschädlichen Eigenschaften unterliegen VOC bestimmten Richtlinien: In Deutschland ist die Einhaltung von Grenzwerten bezüglich VOC-Emissionen durch organische Lösemittel beispielsweise durch eine Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz geregelt. Mehr Informationen zu diesem Thema lesen Sie weiter im Artikel.

Unsere Fallbeispiele geben Ihnen einen Einblick in die vielfältigen Bereiche, in denen sich unsere mobilen Aktivkohlefilter zur Verringerung von VOC-Emissionen als äußerst effektiv erwiesen haben:

eBook - Air Emissions

 

Gerüche

Gerüche können je nach Art und Konzentration das Wohlbefinden stark beeinträchtigen, etwa in der Umgebung von Produktionsstätten oder Abfallbehandlungs- und Kläranlagen. Verursacher sind VOC oder anorganische Verbindungen wie Schwefelwasserstoff (H2S) und Ammoniak (NH3). Stoffe mit einer niedrigen Geruchsschwelle, zu denen neben H2S und NH3 beispielsweise auch Styrol gehört, führen schon in geringen Konzentrationen zu einer erheblichen Geruchsbelästigung. Bei Schwefelwasserstoff zum Beispiel, der intensiv nach faulen Eiern riecht, liegt die Geruchsschwelle laut der World Health Organization (WHO) schon bei 0,2–2,0 µg/m3.

Adsorber mit Aktivkohle eignen sich hervorragend zur Behandlung von Gerüchen, die durch organische Verbindungen entstehen. Geruchsbelästigungen durch anorganische Moleküle wie bei H2S oder NH3 können mit imprägnierter Aktivkohle effektiv beseitigt werden.

Unsere Fallbeispiele geben Ihnen einen Einblick in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Aktivkohle zur Geruchsbeseitigung und die Vorteile unserer mobilen Abluftreinigungsanlagen für die Industrie:

 

Mobile Abluftreinigungsanlagen vom europäischen Marktführer

Unsere mobilen AIRCON-Aktivkohlefilter für die Abgasreinigung und unsere Aktivkohlesorten decken eine große Bandbreite an Schadstoffarten, Eintrittskonzentrationen und Volumenströmen ab und stellen eine ebenso komfortable wie kostensparende Lösung für die Abgasreinigung dar. Sie lassen sich flexibel an den Bedarf anpassen und z. B. als Haupt- und Polizeifilter seriell verwenden. Auch eine parallele Nutzung für größere Luftströme ist möglich.

  • Plug and play: Die DESOTEC-Filtermodule sind sofort einsatzbereit und innerhalb von 30 Minuten angeschlossen.
  • 24/7-Service: Wir sind rund um die Uhr erreichbar und verfügen über einen eigenen Fuhrpark – so ist der Aktivkohlefilter innerhalb kürzester Zeit bei Ihnen vor Ort.
  • Mietvertrag auf Tagesbasis: Es fallen keine Investitions- und Wartungskosten an.
  • Saubere Lösung: Sobald die Aktivkohle verbraucht ist, tauschen wir den kompletten Filter gegen ein Modul gleicher Bauart aus – Wechsel und Recycling der Aktivkohle finden bei DESOTEC statt.
  • Vollständige Zerstörung von Schadstoffen: Die adsorbierten Verunreinigungen werden gemäß der nationalen und europäischen Gesetzgebung durch eine Nachverbrennungsanlage samt Abgasreinigung vollständig zerstört.
  • Innovationen vom europäischen Marktführer: Wir arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung unserer Produkte – so sind Sie stets auf dem neuesten Stand der Technik.

 

Luftschadstoffe: Gesetze, Vorschriften und Richtlinien

 

Die deutsche Gesetzesgrundlage für die Reduzierung bestimmter Luftschadstoffe ist das 1974 in Kraft getretene Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) . Da dieses jedoch nur allgemeine Vorgaben enthält, sind für die Umsetzung des BImSchG durch Genehmigungs- und Überwachungsbehörden die Bundes-Immissionsschutzverordnungen (BImSchV) relevant. Für Luftschadstoffe sind dies insbesondere:

  • 31. BImSchV : Verordnung zur Begrenzung der Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen bei der Verwendung organischer Lösemittel in bestimmten Anlagen
  • 39. BImSchV : Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen

Mit der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) erließ die Bundesregierung außerdem eine bundeseinheitliche Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des BImSchG in Bezug auf Luftschadstoffe.

Nach § 3 Abs. 2 BImSchG zählen auch Gerüche zu den Immissionen. Die TA Luft enthielt bislang allerdings keine Regelungen für Geruchsimmissionen, sodass als Arbeitsgrundlage für die Immissionsschutzbehörden die sogenannte Geruchsimmissionsrichtlinie (GIRL) entwickelt wurde. Diese musste bisher von den Ländern in entsprechende Erlasse oder Verwaltungsvorschriften überführt werden. Um einen einheitlichen Standard für alle Länder sowie erhöhte Rechtssicherheit zu erreichen, wird die GIRL im Rahmen der 2020 vom Bundeskabinett beschlossenen Novelle der TA Luft  in diese aufgenommen (Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit).