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Adsorption an Aktivkohle zur Entfernung von Industriegerüchen

Die Geruchswahrnehmung ist subjektiv, was den Nachweis der Wirksamkeit erschwert. Gerüche setzen sich oft aus diversen Moleküle zusammen, die verschiedene Reinigungsmethoden erfordern. Trotz dieser Komplexität ist die Aktivkohlefiltration hochwirksam bei der Entfernung von Verbindungen wie Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Terpenen und Thiolen und eignet sich daher ideal für Branchen wie die Abwasserbehandlung, die Lebensmittelverarbeitung oder die Asphaltproduktion.

Überblick über die Aktivkohletechnologie

Grundlagen der Adsorption an Aktivkohle

Aktivkohle bindet Geruchsmoleküle (Schadstoffe) auf ihrer Oberfläche durch zwei Hauptmethoden:

  • Physisorption : Moleküle binden aufgrund intermolekularer Kräfte leicht an der Kohlenstoffoberfläche. Diese Bindung ist reversibel.
  • Chemisorption : Moleküle reagieren und bilden stärkere, oft dauerhafte Bindungen mit der Aktivkkohleoberfläche. Diese Methode eignet sich zur Behandlung von Verbindungen wie Ammoniak und Schwefelwasserstoff.

 

Regeneration von Aktivkohle:

Die Adsorptionskapazität gesättigter Aktivkohle lässt sich durch Desorption wiederherstellen. In diesem Fall redet man von Regeneration oder Reaktivierung. Dabei wird eine Hochtemperaturpyrolyse (700–1000 °C) mit Wasserdampf unter Sauerstoffausschluss durchgeführt, um die Schadstoffe zu entfernen. So werden die Adsorptionseigenschaften der Aktivkohle wiederhergestellt. Durch die anschließende Wiederverwendung wird Abfall reduziert. Abgasnachbehandlungssysteme der Abluft aus dem Reaktivierungsprozess wie Wäscher oder Nachbrenner dienen der vollständigen Zerstörung der desorbierten Moleküle.

 

Steinkohle vs. erneuerbare, schalenbasierte Kohle

Aktivkohle kann aus Steinkohle oder aus erneuerbaren Quellen wie Nussschalen gewonnen werden.

  • Aktivkohlen auf Steinkohlebasis, die aus fossilen Quellen gewonnen werden, weisen tendenziell unterschiedliche Porengrößen auf und eignen sich daher zur Aufnahme größerer Moleküle.
  • Erneuerbare, schalenbasierte Kohlenstoffe weisen in der Regel ein größeres Mikroporenvolumen auf. Dadurch eignen sich schalenbasierte Aktivkohlen besser zur Abscheidung kleinerer VOC-Moleküle.

 

Die Forschung von DESOTEC hat gezeigt, dass Aktivkohlen auf Schalenbasis für bestimmte Moleküle höhere Beladungskapazitäten erreichen können als Steinkohleaktivkohlen. Darüber hinaus setzen Aktivkohlen auf Schalenbasis Schadstoffe langsamer frei, wodurch das Risiko einer Überschreitung von Emissionsgrenzwerten, z.B. bei Batch-Prozessen, verringert wird.

Erneuerbare Rohstoffe gewinnen zunehmend an Bedeutung, um die Umweltbelastung bei der Aktivkohleproduktion zu reduzieren. Lebenszyklusanalysen (LCA) zeigen, dass die Verwendung von Biomasseabfällen wie Nussschalen anstelle von Steinkohle klimafreundlicher ist. Die Vorteile sind sogar noch größer, wenn Aktivkohle reaktiviert statt durch Frischkohle ersetzt wird. Das Aktivkohlesortiment von DESOTEC umfasst immer mehr erneuerbare Arten, die in zahlreichen Anwendungsbereichen schrittweise steinkohlebasierte Sorten ersetzen.

 

Schlüsselfaktoren bei der Entwicklung von Filtrationslösungen

Bei der Entwicklung einer optimalen Geruchsfiltrationslösung mit Aktivkohlefiltern müssen eine Reihe von Betriebsparametern berücksichtigt werden.

Durchflussrate

Die Durchflussrate des verschmutzten Abwasserstroms durch das Filterbett ist entscheidend für eine optimale Filtrationsleistung. In industriellen Anwendungen erweitert sich die Massentransferzone (MTZ) – in der der Konzentrationsgradient zwischen Zu- und Ablauf auftritt – aufgrund von Diffusion, konkurrierender Adsorption und variierenden Adsorptionskonzentrationen.

Eine höhere Durchflussrate verlängert die MTZ, und wenn diese die Filterlänge überschreitet, wird die gewünschte Abwasserkonzentration möglicherweise nicht erreicht. Daher verbessert ein längeres Kohlebett mit konstantem Querschnitt die Kontaktzeit und verringert das Risiko der Überschreitung von Geruchsemissionsgrenzwerten.

Abbildung: 1, Stoffaustauschzone der Adsorptionssäule und idealisierte Durchbruchskurve (Basheer und Najjar, 1996).
Abbildung: 1, Stoffaustauschzone der Adsorptionssäule und idealisierte Durchbruchskurve (Basheer und Najjar, 1996).


 

Temperatur

Höhere Temperaturen verringern tendenziell die Adsorptionskapazität, insbesondere bei exothermen Physisorptionsprozessen. Um Sicherheitsrisiken zu vermeiden, sollten die Betriebstemperaturen 60 °C nicht überschreiten.

Relative Luftfeuchtigkeit (rh)

Die Adsorptionskapazität nimmt üblicherweise mit steigender relativer Luftfeuchtigkeit ab. Hohe relative Luftfeuchtigkeit kann dazu führen, dass Wasserdampf in den Poren der Aktivkohle kondensiert, was die Filtrationsleistung beeinträchtigen kann. Um hohe Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren, kann das Zulaufwasser gekühlt werden, um das Wasser vor dem Erreichen des Filters zu kondensieren. Darüber hinaus sollten Filter so konstruiert sein, dass sie eine effiziente Wasserableitung gewährleisten und den Kontakt der Aktivkohle mit Feuchtigkeit minimieren.

Zusammensetzung der Verunreinigungen:

Das Verständnis und die Analyse der Zusammensetzung des kontaminierten Abwasserstroms sind entscheidend für eine maximale Reinigungsleistung. Während nicht-imprägnierte Aktivkohle organische Gerüche physikalisch adsorbieren kann, ist für anorganische Moleküle die Chemisorption erforderlich. Sekundäre Verunreinigungen wie Staub sollten vor dem Erreichen der Aktivkohle herausgefiltert werden, um eine Druckverlusterhöhung zu verhindern.

Druckabfall

Der Druckverlust im Aktivkohlebett steigt mit dem Volumenstrom und kann durch Staubablagerungen verstärkt werden, was die Standzeit der Kohle verkürzt. Ein zu hoher Druckverlust erfordert leistungsstärkere Ventilatoren, was den Energieverbrauch erhöht. Um dem entgegenzuwirken, können größere Querschnitte oder parallele Filteranordnungen eingesetzt werden.

Überlegungen zum Industriedesign

Bei der Filterauslegung müssen Schwankungen in der Zusammensetzung von Luft- und Wasserströmen berücksichtigt werden, die durch Faktoren wie Prozessänderungen, Art und Konzentration der Verunreinigungen bedingt sind. Die korrekte Dimensionierung des Filters ist sowohl für die Leistungsfähigkeit als auch für die Wirtschaftlichkeit unerlässlich, kann jedoch aufgrund von Unsicherheiten in der Gaszusammensetzung und den Durchflussraten, insbesondere bei hoher Luftfeuchtigkeit, eine Herausforderung darstellen. Pilotanlagen helfen bei der Abschätzung der Filterlebensdauer und des Aktivkohleverbrauchs. Mobile Filter im Vergleich zu stationären Systemen bieten Flexibilität und reduzieren das finanzielle Risiko.

Mobile Filter sind im Allgemeinen sicherer und kostengünstiger als stationäre Filter und reduzieren den manuellen Aufwand sowie die Risiken beim Umgang mit verbrauchter Kohle. Sie sind besonders bei hohem Durchfluss nützlich und ermöglichen einen schnelleren und sichereren Filterwechsel mit minimalen Ausfallzeiten. Filter können je nach Bedarf in Reihe oder parallel geschaltet werden: Parallelschaltungen eignen sich für höhere Durchflussraten und geringere Druckverluste. Reihenschaltungen optimieren die Kohlenutzung und gewährleisten die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte, indem der zweite Filter genutzt wird, sobald der erste gesättigt ist.

Fallstudie: Geruchsbehandlung für die Abwasseranlage eines Chemieproduzenten

Diese Fallstudie veranschaulicht die Fähigkeit von DESOTEC, schnelle, effektive und nachhaltige Filtrationslösungen zu liefern, die auf die Bedürfnisse der Kunden im Bereich der Spezialchemikalien zugeschnitten sind.

Herausforderung
Ein Spezialchemieunternehmen, ein Kunde von DESOTEC, hatte in seiner Kläranlage mit Geruchsproblemen zu kämpfen. Grund dafür waren hohe Konzentrationen geruchsintensiver Verbindungen wie Alkohole (ca. 750 µg/m³) und organische Schwefelverbindungen (ca. 1.850 µg/m³). Diese flüchtigen Verbindungen, darunter Dimethyldisulfid und 2-Ethyl-1-hexanol, führten zu Beschwerden von Mitarbeitern und Anwohnern. Das Unternehmen suchte daher nach einer effektiven und schnellen Lösung zur Beseitigung dieser Gerüche.

Lösung
DESOTEC setzte sein mobiles AIRCON 3000-Filtersystem mit erneuerbarer Aktivkohle B-PURE 10-NB ein. Das System erfasste geruchsintensive Emissionen aus dem Pufferspeicher und leitete die gereinigte Luft über einen Kamin ab. Die Installation erfolgte innerhalb von 30 Minuten per Plug & Play-Technologie, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.

Ergebnisse
Das Filtersystem erreichte eine Reduktion der Geruchsstoffe um 99,5 %. Seit drei Jahren im Einsatz, hat es weitere Beschwerden wirksam verhindert. Der mobile Filter muss jährlich ausgetauscht werden, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. DESOTEC kümmert sich um die sichere und nachhaltige Entsorgung der verbrauchten Filter und reaktiviert die Aktivkohle, wodurch ein umweltfreundlicher Kreislauf entsteht.

 

Zum Mitnehmen

  • Wirksame und schnelle Geruchsminderung

Die mobilen Filtrationssysteme von DESOTEC reduzieren geruchsintensive VOCs um 99 %, lösen Beschwerden schnell und gewährleisten die Einhaltung der Vorschriften auch bei saisonalen Herausforderungen.

  • Minimale betriebliche Störungen

Das Plug & Play-Design ermöglichte eine schnelle Einrichtung und einen unkomplizierten Filterwechsel ohne Ausfallzeiten und gewährleistete so einen reibungslosen Geschäftsbetrieb.

  • Nachhaltiges und zirkuläres Abfallmanagement

Die externe Filterreaktivierung von DESOTEC minimiert die Umweltbelastung, vereinfacht die Abfallentsorgung und entspricht den Kundenwerten.